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I N T R O D U C T I O N - 1 -

Anlass dieses Mail-Art-Wettbewerbs:

Gemäß dem Pariser Abkommen von 2015 sollte die globale Erwärmung bekanntlich auf „deutlich unter 2 Grad“ und „möglichst auf 1,5 Grad“ begrenzt werden. Dieser „Eiertanz“ zur Umschreibung der 1,5 Grad-Grenze verrät, wie schwierig die Einigung auf diese verbindliche Vereinbarung war, aus welcher der 45. US-Präsident schnellstens wieder ausstieg (... und Andere Maßnahmen beschlossen, mit denen sich nicht einmal eine 2-Grad-Grenze einhalten ließe).

Weil jedoch bei 1,5 Grad mehrere Kipppunkte liegen dürften, von denen jeder einzelne das Potenzial hat, als „point of no return“ zum Ende des „Anthropozäns“ zu führen, war es gut, dass es der FFF-Generation noch vor der Corona-Krise gelang, den Freitag als „Zukunftstag“ zu etablieren, wobei sie z.B. auf ihren wöchentlichen Straßen-Demos lautstark skandierten: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“. - Statt 1 x jährlich haben wir seitdem 52 x ein (per klass. Konditionierung erzeugtes) "schlechtes Gewissen", das sich bisher jedoch als wenig "handlungsrelevant" erwies, gemäß dem altbekannten: "AUS den Augen, AUS dem Sinn".


Folglich fällt auch die Antwort auf die auf die Frage: „Corona als Chance für den Klimaschutz?“* (siehe unten) erschreckend entmutigend aus. - Nachdem die positiven Klima-Effekte des "Shutdown"s unsere „Ausrede“ widerlegten, der Einzelne könne ohnehin nichts bewirken, tickt die (Klima-)Uhr immer "unüberhörbarer".

Deshalb ist nun die KUNST gefragt, mit ihrem "IN die Augen, IN den Sinn" eine Kehrtwende anzuregen. - Denn, wie schon der "Volksmund" weiß: "sagt ein Bild mehr als 1000 Worte". - Somit kennt und schätzt man seit jeher die "Künde"-Funktion von Kunst als "Lieferant" von "Gedankenfutter".

Zur Frage: "Warum ausgerechnet Korallen?" finden Sie umseitig einige Hinweise. - Allerdings spielen die hier nur eine Nebenrolle, denn der wichtigste Grund ist der für die künstlerische Arbeit "unüberbietbare" Vorteil, dass hier FARBE für "Leben" + FARBVERLUST für "Tod" stehen, was wegen zahlreicher Berichte über „Korallenbleichen“ allgemein bekannt sein dürfte.


Außerirdisch“ schöne und märchenhafte Bilder von Korallenriffen könnten folglich ihre Betrachter_Innen ziemlich wehmütig oder nostalgisch stimmen, insbesondere neben Bildern, die von Verwüstungen in apokalyptischen Ausmaßen "künden". - Zudem erlaubt eine extreme Formenvielfalt in Korallenriffen fast alles: Kritik, Satire, Sarkasmus, Spott ... Sie setzt aber auch utopischen, surrealen, sowie futuristischen ... Ideen kaum Grenzen.

Mit einer entsprechend vielfältigen Schau, würde der „Ball“ weiter gereicht an die Ausstellungs- Besucher_Innen, in deren Verantwortung es danach liegt, zum Schutz des Klimas tätig zu werden (oder auch nicht).
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* https://www.tagesschau.de/inland/corona-exit-strategie-103.html von Angela Ulrich, ARD- Hauptstadtstudio (27. 03. 20): „... 2008/2009, während der Banken- und Finanzkrise … gab (es) weltweit Hilfspakete in Milliardenhöhe - für die Klima- und Umweltpolitik brachten sie keine Fortschritte. Im Gegenteil. Die CO2-Emissionen legten nach einer Delle wieder kräftig zu. Vor einem ähnlichen Effekt warnt auch Umweltministerin Svenja Schulze. 'Das, was jetzt passiert, … ist nicht nachhaltig. Es hilft uns nicht, wenn ein Jahr die Emissionen runtergehen und dann wieder hoch.…'